Konzept oder Projektbeschreibung

Das Konzept ist die halbe Miete eines Projektes. Auch wenn Sie vielleicht erst einmal ungerne Geld dafür ausgeben, dass sich jemand einfach nur viele (nach Möglichkeit: gute) Gedanken macht, diese zu Papier bringt und mit Ihnen bespricht, das Geld ist meist gut investiert. Konzept oder Projektbeschreibung heißt nichts anderes, als sich Gedanken darüber zu machen, warum und mit welchen Ziel Sie Ihr Geld in eine Website investieren. Das kann sich auf die Website als Ganzes oder einzelne Bausteine wie einen Shop, einen einzelnen Bestellvorgang oder auch einen Produkt-Konfigurator beziehen.

Das Konzept beschreibt im Ergebnis die Aufgabe, die die Website oder das Internet-Projekt für Ihr Unternehmen erfüllen soll und es beschreibt die Funktionen mit denen die Aufgabe erfüllt wird. Ein Konzept sollte übrigens auch klar seine Lücken benennen. Bei Projektstart noch nicht getroffene Festlegungen müssen ebenso klar aufgeführt werden, wie die verabschiedeten Eckpunkte.

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Auch für Websites gilt: Form follows function

Screendesign und Programmierung sind Arbeiten, die nur aus der Funktionsbeschreibung der Website heraus sinnvoll umzusetzen sind. Die Frage lautet also zuerst: Was soll die Website tun? Was sind die Ziele der Website, welche Bestandteile werden dafür benötigt, woher kommen die entsprechenden Inhalte? Was ist die Zielgruppe oder gibt es gar mehrere, werden diese trotzdem einheitlich angesprochen? Wieviel Zeit und Geldbudget steht im Unternehmen zur Verfügung? Welche Produkte oder Dienstleistungen werden angeboten?

Gehen Sie den umgekehrten Weg und unterwerfen sich einer bestimmten Gestaltung oder Technik (Mein Lieblingsspruch zu diesem Thema: »Das macht man heute so …«), dann sind Sie die nächsten zwei bis fünf Jahre damit beschäftigt erwünschte, sinnvolle oder notwendige Funktionen in einem gestalterischen oder technischen Rahmen auszuführen, der dafür nie vorgesehen war. So etwas kann auch trotz bester Vorarbeit mit einzelnen Funktionen passieren und ist dann anstrengend genug, wenn Sie aber von vorneherein den zweiten Schritt zuerst machen, werden Sie aus dem Stolpern nicht mehr herauskommen.

Für ein solches Konzept benötigen Sie jemand, der sich mit Ihrem Unternehmen, Ihrem Marktumfeld und – vereinfacht gesagt – mit dem Internet auskennt. Ihr Unternehmen und das Markumfeld kennen Sie als Verantwortlicher besser als jeder andere. Beim Internet wird die Entscheidung wer sich da auskennt, schon wesentlich schwieriger. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie nun eine reine Imageseite für eine Endverbraucherprodukt erstellen oder einen Produktkonfigurator für Ihren technischen Vertrieb. Im einen Fall mag ein versierter Gestalter der richtige Ansprechpartner sein, im anderen Fall der Programmierer. Da die meisten Projekte sowohl das »Look and Feel« als auch eine mehr oder minder komplexe Interaktion zwischen Mensch und Maschine benötigen, sind beide in der Regel nicht die erste Wahl.

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Beispiele

Unter dem Stichwort »Konzepte« finden Sie Beispiele für diese Tätigkeit. Natürlich sind bei allen Projekten Konzepte die Grundlage des Tuns, allerdings liegen sie nicht bei allen in Schriftform vor, oft ist der Umfang der Aufgabe so klar umrissen, dass sich das Konzept bereits aus dem Angebot ergibt.

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