CMS, Server & Co

Content-Management-Systeme (CMS): ja oder nein?

Ein CMS kommt dann zum Einsatz, wenn Inhalte häufig oder umfangreich verändert werden müssen. Wann sich der Einsatz eines CMS lohnt, hängt von verschiedenen Vorraussetzungen ab. Umfang der Seite, Komplexität der Darstellung, Häufigkeit redaktioneller Änderungen, Umfang der redaktionellen Änderungen usw. Auch wer welche Änderungen vornimmt entscheidet, ob ein mehr oder weniger komplexes CMS eingesetzt werden muss.

Je häufiger und umfangreicher die Änderungen sind, desto schneller ist der Einsatz eines CMS sinnvoll. Aber machen wir uns nichts vor: Ein CMS ist eine Werkzeug, dessen Bedienung erlernt sein will. Erst durch die Routine, die aus der stetigen Beschäftigung entsteht wird der Einsatz eines CMS wirtschaftlich. In aller Regel wird es so sein, dass Sie als Kunde und ihr Dienstleister sich die notwenigen Arbeiten anfangs aufteilen und Sie Stück für Stück weitere Aufgaben übernehmen.

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WordPress als schlanke, aber leistungsfähige Lösung

Als kleines schlankes CMS lässt sich mittlerweile WordPress, eine Blog-Software, sehr gut »missbrauchen«. Mit WordPress lassen sich auch Seiten mit komplexer Gestaltung und komplizierten Strukturen relativ einfach abbilden und pflegen. Natürlich gibt es einen ziemlichen Haufen vergleichbarer, besserer und schlechterer Lösungen. Und natürlich arbeitet jeder am besten mit dem Werkzeug, dass er besonders gut kennt. Das ist an und für sich noch nicht unproblematisch. Für Sie zum Problem wird es dann, wenn Ihr Dienstleister versucht Ihnen zu vermitteln, dass die von ihm favorisierte Lösung universell einsetzbar (»Mit XY kann man alles abbilden«) und damit »mit Sicherheit« die beste Lösung ist.

Beispiele für WordPress-Seiten

Unter dem Stichwort WordPress finden Sie einige Beispiele für so umgesetzte Lösungen.

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Programmierung komplexer dynamischer Lösungen

Bestandteile von Websites, die sich nicht mit Standard-CMS-Lösungen erzeugen lassen, wie beispielsweise komplexe Bestell- oder Warenkorbsysteme oder mehrdimensionale Datenstrukturen, werden von entsprechend spezialisierten Kollegen mit dem Schwerpunkt Individual-Software erstellt. Bei solchen Aufgaben ist es besonders wichtig, dass vor Projektbeginn ein möglichst detailliertes Konzept vorliegt. Ansonsten sind die Kollegen nicht einmal in der Lage eine Kostenschätzung abzugeben und wenn Sie dann auf einem konkreten Preis baharren wird es für die Kollegen risikoreich und für Sie teuer.

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Webserver

Um Ihre Seiten im Internet zugänglich zu machen, benötigen Sie einen Webserver, also einen Computer, der permanent mit dem Internet verbunden ist und einen öffentlichen Namen, eine »Domain« hat. In den meisten Fällen mietet man dazu einen »virtuellen Webserver« an. Das ist, vereinfacht ausgedrückt, ein Teil eines Computers, genauer gesagt, etwas Festplatten- und Prozessorkapazität. Dieses Angebot nennt sich »Webhosting«.

Laufende Kosten für einen Webserver

Je nach Projektgröße, zu erwartendem Besucherandrang und eingesetzter Technik kosten diese virtuellen Webserver so zwischen EUR 3,- und EUR 25,- pro Monat, eine oder mehrere Domains, eMail-Postfächer etc. inclusive. Nachdem ein Konzept für Ihre Internetpräsenz erstellt wurde, wird man Ihnen den einen oder anderen geeigneten Anbieter vorstellen. Der eine oder andere Dienstleister wird Ihnen unter Umständen selbst das Hosting anbieten wollen (»Wir haben einen eigenen Server«). Tun sie es eher nicht. Trennen Sie die beiden Leistungen.

Auch ich habe einen solchen »Reseller-Server«, damit kann ich einfach spielen und bin relativ flexibel. Dort hoste ich auch ein paar wenige Kundenwebsites und private Projekte. Die von mir gehosteten Websites meiner Kunden sind übrigens ein kleines Zuschussgeschäft. Ich bin mit meinem Reseller-Server nicht in der Lage mit den direkten Webhosting-Angeboten meines Dienstleisters preislich mitzuhalten.

Umzug von einem Provider zum anderen.

Sollten Sie sich bereits eine oder mehrere Domains gesichert haben, so haben Sie damit meist bereits auch ein Webserver angemietet. Lassen Sie prüfen, ob das von Ihnen angemietete Angebot ausreicht, zu groß ist oder ob Sie für das gleiche Geld bei einem anderen Anbieter eine bessere Leistung erhalten. Oder für weniger eine bessere, auch das ist nicht ungewöhnlich, vor allem dann, wenn Ihr Vertrag schon länger läuft.

Der Umzug einer Domain oder Website von einem Provider zum nächsten kann eine spontane Sache von einer halben Stunde sein oder aber ein komplexer und gut zu planender Umzug. Je mehr Infrastruktur in Form von Datenbank und CMS mitgeschleppt werden, desto aufwendiger wird der Vorgang. Und weil der Umzug komplexer Infrastruktur dann gerne noch genutzt wird ein paar Reparaturen und Verbesserungen vorzunehmen, wird ruckzuck ein echtes Projekt daraus. Ganz wie im realen Leben auch.

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Wo kann man hosten lassen

Seit vielen Jahren hochzufrieden bin ich mit den Leistungen von DomainFactory. Ein anderer Anbieter der immer wieder gute Kritiken einheimst, mit dem ich aber keine Erfahrung habe ist Hetzner. Die besonders bekannten Anbieter wie Strato oder 1&1 finden Sie hier ohne Link. Warum?

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