Kosten

Immer wieder taucht, nicht nur in Kundengesprächen, die Frage auf: »Was kostet denn eine Website?« Eine Antwort ist vergleichbar mit der Frage: »Was kostet denn ein Kraftfahrzeug?« Das beginnt so bei etwa 8.000,- Euro für einen Kleinwagen ohne Extras und endet irgendwo bei einer Viertel Million Euro für einen 40-Tonner.

Reicht für Sie ein Kleinwagen, sollte es doch eher ein Mittelklassekombi sein, wünschen Sie sich einen getunten Sportwagen, benötigen Sie eher einen soliden Kleintransporter oder gar einen richtig großen LKW-Zug mit Spezialaufbau?

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Was kostet eine Website bei Ihnen denn jetzt?

Ich produziere auch gerne Websites für unter EUR 1.000,-. Sie erhalten auch für dieses Geld eine technisch saubere Lösung, aber, um beim Vergleich zu bleiben, es wird ein Kleinwagen ohne Spoiler, Alufelgen oder Klimaanlage mit einem Verbrauch von 4 Liter pro 100 km sein. Dass ich solche Aufträge immer noch gerne umsetze liegt daran, dass sich bei kleineren, überschaubaren Aufgaben immer wieder auch einmal neue Techniken in der Praxis umsetzen lassen. Aber keine Angst: Ich bin kein »Early Adopter« und spreche hier ausschließlich von bereits erprobten Vorgehensweisen und Werkzeugen, die sich bereits an anderer Stelle als hilfreich erwiesen haben.

In vielen Fällen ist es jedoch sinnvoll oder geboten mehr oder auch einmal deutlich mehr Geld in eine Website zu investieren. Was hilft Ihnen im Rennen um die Gunst potentieller Kunden der sparsamste Kleinwagen, wenn Ihre Mitbewerber mit stärkeren Maschinen an den Start gehen? Sie können nur verlieren. Da kann es sinnvoller sein an diesem Rennen erst gar nicht teilzunehmen, sondern sich die Gunst potentieller Kunden auf anderem Wege zu sichern.

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Ein sinnvolles Budget investieren

Ein sinnvolles Budget für eine Website hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise der Bedeutung des Internets für Ihre Branche, Ihrer Betriebsgröße und Ihrer Mitbewerbersituation. Es gilt daher immer in einem ersten Gespräch die Rahmenbedingungen abzuklären, Budgetvorstellungen, Zeitplan und beispielsweise die Frage, inwieweit Sie in der Lage sind die benötigten Materialien einbaufertig vorzubereiten. Aus meiner Sicht lasssen sich Websites in grob in vier Kategorien einteilen.

Schön oder zur Selbstpflege: Bis EUR 1.500,-

Das können in einem Fall tatsächlich einmal unter EUR 1.000,- sein, in vielen Fällen – bei kleineren Unternehmen oder Freiberuflern – zwischen EUR 1.000,- und EUR 1.500,-. Je nach Anforderungen erhalten Sie hierbei einweder eine sehr kleine, aber vom Gestalter individuelle entworfene Website oder aber eine gestalterisch eher wenig aufwendige Lösung, die dann aber beispielsweise über ein CMS verfügt.

Individuelle gestaltete Standard-Funktionalität: EUR 1.500 bis 3.000,-

Die nächste Stufe wären dann Websites mit einer individuellen Gestaltung und einem CMS. Die meisten dieser Websites liegen im Bereich zwischen EUR 1.500,- und EUR 3.000,-. Da es sich hierbei häufig um Seiten mit umfangreicheren redaktionellen Inhalten handelt, ist einer der Kostenfaktoren beispielsweise die Frage, wer die Inhalte in die Website einbaut, d.h. in aller Regel über Kopieren und Einfügen aus der alten Website oder anderen Text-Dokumenten übernimmt. Nicht der eigentliche Seitenumfang ist also Teil des Preises, sondern die Frage, wie die Inhalte in das System gelangen.

Spezielle Anforderungen und detailreiches Styling: EUR 3.000,- bis EUR 10.000,-

Oberhalb der ungefähren Grenzen von EUR 3.000,- beginnt der Bereich, der sinnvoll erst nach einer relativ detaillierten Konzeption bepreist werden kann. In dem Moment, in dem Sie gesteigerte Anforderungen an die gestalterische Darstellung stellen, umfangreiche Textmengen zur Verfügung stellen wollen oder mindestens eine Spezialanwendung benötigen, sind Projektgrößen bis knapp in den fünfstelligen Bereich dann nichts Ungewöhnliches mehr. Die Komplexheit der Materie bedingt, dass an solch einem Projekt zwei bis vier Spezialisten für Screendesign, HTML/CSS/DOM-Manipulation und Datenbank/CMS arbeiten. Die Konzeptions- und Regiekosten dürften hierbei etwa EUR 800,- bis 2.000,- betragen.

Von der Websites zum Webprojekt: ab EUR 10.000,-

Insbesondere die Ver- und Bearbeitung größerer Datenbestände in Form von Produktkatalogen, Konfiguratoren für komplexere Produkte, Umfrage-Werkzeuge, Bestellsystemen, »Community«-Funktionen oder umfangreicheren Online-Shops lassen die Investitionskosten schnell ansteigen. Hier kommen Sie ohne ein gut ausgearbeitetes Konzept nicht aus. Vor allem sollten Sie bei Projekten dieser Art mit einem ausreichenden konzeptionellen und planerischen Vorlauf rechnen. Auch bei solchen Projekten arbeiten Spezialisten aus den Bereichen Screendesign, HTML/CSS/DOM-Manipulation und Datenbank/CMS zusammen, wobei je nach Ablaufplan in jedem Bereich auch mehrere Personen gleichzeitig arbeiten.

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Abschätzungen

Was ich Ihnen schon nach einem erste Gespräch sagen kann, sind Größenordnungen wie »bleibt im niedrigen vierstelligen Bereich«, »wird knapp fünfstellig« oder »Puh, das wird schon eher so in der Größenordnung 15 bis 20 Tausen Euro liegen«. Aber das reicht ja manchmal schon um eine Idee zu Grabe zu tragen oder die Sicherheit zu haben, dass es sich lohnen könnte in die Idee mehr Energie hineinzustecken.

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