Was ist HTML?


HTML als Basis allen Tuns: Die Strukturierung einer Einzelseite

Hypertext Markup Language ist vereinfacht gesprochen eine Vereinbarung, wie Texte miteinander im Zusammenhang stehen (Hypertext) und strukturiert sind (Markup). Das Language suggeriert, dass es sich um eine (Programmier-)Sprache handelt, dem ist nicht so. Eine Website wird daher auch nicht programmiert, sondern maximal »gecoded« oder gesetzt.

Vom Webserver wird bei einem Seitenaufruf (http://www.irgendwas.de/nochetwas.html) eine strukturierte Textdatei (»HTML-Datei«: nochetwas.html), sowie in externen Dateien angelegte Informationen wie diese darzustellen sind, ausgeliefert (Cascading Style Sheet – »CSS-Datei«). Außerdem wird auf weitere Bestandteile wie Bilder, Graphiken oder kleine Programme (Scripte) zur Manipulation der Darstellung verwiesen.

Das HTML der Seite strukturiert den Textinhalt, dazu werden sogenannte TAGS (Markierungen) eingesetzt. Wichtig im Hinblick auf Suchmaschinen sind beispielsweise Überschriften (H1 bis H6), Absätze (P), Listen (UL, OL) oder Links (A). HTML5 erweitert das Repertoire um weitere, vor allem an der Struktur der Inhalte orientierte Tags.

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Die Darstellung der Inhalte einer Einzelseite

Die optische Darstellung der ausgelieferten Datei erfolgt im Browser (Internet Explorer, Firefox, Safari, …) des aufrufenden Rechners. Diese Browser interpretieren das HMTL, die Formatierungsanweisungen und basteln daraus dann das was Sie sehen.

Die optische Wiedergabe der Inhalte entzieht sich der Suchmaschine weitgehend und hat für diese so gut wie keine Bedeutung. Ob ein Inhalt also »schön« oder auch nur »ansprechend« gestaltet ist, sind Google und Bing ziemlich egal. Bilder sind inhaltlich nicht zugänglich, der dargestellte Inhalt muss den Suchmaschinen ebenfalls textlich beschrieben werden.

Suchmaschinen bewerten es positiv wenn die ausgelieferte HTML-Datei im Verhältnis möglichst viel Inhalt und möglichst wenig Nicht-Inhalt enthält. Das Ziel sollte daher sein, Nicht-Inhalte wie Anweisungen zur Darstellung der Inhalte (Style-Sheet-Angaben) oder Programmbausteine (Javascript) möglichst vollständig in externe Dateien auszulagern. Dabei sollte man sich wiederum bemühen nicht zu viele verschiedene Verweise, also Links auf externe Dateien zu erzeugen. Eine Handvoll dürften in aller Regel unproblematisch sein, auf manchen Websites finden sich gut und gerne einmal 15 oder 20 Verweise. Das beschleunigt den Seitenaufbau nicht, soviel läßt sich sicher sagen.

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